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Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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1

Sonntag, 21. Mai 2017, 19:40

Live long and break bad

Dies ist Teil 2 der Story rund um das Orionsyndikat. Teil 1 findet sich hier:


Unabhängige Sternenbasis Zhluv - Devron System (ehemalige neutrale Zone) - 16.09.2388

Zitat

Das Devron System lag im Niemandsland zwischen der Föderation und dem romulanischem Sternenimperium. Mit Auflösung der neutralen Zone entstanden neue Handelsrouten. Und solche Routen brauchten Sternenbasen. Mit Hilfe privater Investitionen - hauptsächlich des Orionsyndikats - entstand im Devronsystem eine neue Sternenbasis.Die Station funktionierte wie ein Membran. Nach wie vor war es nicht jedem Föderationsbürger möglich, nach Belieben das romulanische Gebiet zu betreten. Oder umgekehrt. Aber nach Devron konnte im Prinzip jeder ungestört gelangen. Und so fand man hier Waren, an die man andernfalls nie kommen würde. Das Geschäft lief hervorragend. Die Station bot neben seriösen Händlern allerdings auch allen möglichen zwielichtigen Gestalten einen Hafen. Die Kriminalitat war hoch und unreglementiert, wenn man von Gewalt absah, die eine strenge Stationssicherheit effektiv verhinderte. Aber Drogenverkauf, Zwangsprostitution, Geldwäsche oder Sklaverei waren hier keine Verbrechen. Immerhin gab es hier keine staatlichen Autoritäten, denen man Rechenschaft schuldig wäre.


Jomis Klan trat aus dem Dock der Station und wurde dort von einem Lakaien empfangen. Klan war der persönliche Anwalt von Junior, einem Boss der mittleren Führungsebene im Orionsyndikat. Dennoch war Junior nicht irgendwer, sondern der Sohn des Chefs des hiesigen Syndikatsbosses, den alle nur Jabba nannten. In sofern konnte Klan hoffen, in seiner jetzigen Position bald aufsteigen zu können. Irgendwann musste die gewaltige Pumpe des fettesten Ferengi der Galaxis doch ihren Geist aufgeben... Dann würde unzweifelhaft Juniors Zeit kommen.
"Hier entlang." sagte der Lakai und geleitete Jomis Klan in einen abgeschirmten Bereich der Station, der von diversen Sicherheitskräften abgeschirmt wurde.
An einem großen Tisch stand der Mann, den zu treffen Klan gekommen war. "Mr. Rul'Apat, es freut mich Sie wieder zu sehen." sagte Klan zu dem Hupyrianer, einer Spezies, die als hervorragende Diener bekannt war, weil sie sehr verschwiegen waren oder oft sogar ein Schweigegelübde ablegten. Rul'Apat war schweigsam, aber nicht stumm.
Rul'Apat deutete auf den Tisch vor sich und machte eine Geste, Klan solle seine Zeit nicht verschwenden. Klan öffnete seinen Koffern und lieferte die monatlich fällige Tributzahlung an Jabba bei Rul'Apat ab, indem er das Latinum auf dem Tisch stapelte. Es war ein ansehnlicher kleiner Stapel Latinums, der sehr große Tisch machte aber den Eindruck, als wäre die Summe lächerlich. Sicherlich ein gewollter Effekt. Rul'Apat blickte Jomis Klan enttäuscht an.
Klan fühlte sich gezwungen, eine Erklärung abzugeben. "Es handelt sich um die übliche Summe, Rul'Apat. Wir hatten ein paar wirklich schlechte Tage. Junior musste tief in seine eigene Tasche greifen, um die Summe aufzubringen. Nächsten Monat wird es deutlich mehr, das verspreche ich." sagte Klan defensiv angesichts des merkwürdig zu interpretierenden Gesichtsaussdrucks des Hupyrianers.
Rul'Apat deutete zu dem Lakaien und der ging zur Tür und kam kurz darauf mit einem Jomis Klan wohl bekannten Mann wieder. Es war der Romulaner Telbok, er vertrat die Interessen eines anderen Sub-Bosses im Syndikat, Suran, sozusagen Juniors Konkurrenz um den Posten von Jabba.
Was Klan noch viel mehr irritierte als Telbok zu sehen, war dass Telbok zwei riesige Koffer hinter sich her zog. Er begrüßte Rul'Apat sehr herzlich für einen Romulaner und öffnete dann den ersten Koffer. Er war prall mit Latinum gefüllt, sodass kein Blatt Papier mehr hereingepasst hätte. Dann öffnete er den zweiten Koffer, der genauso aussah. Es war offensichtlich, dass der Kofferinhalt zu groß war, um auf den Tisch zu passen, der plötzlich winzig wirkte.
Telbok wandte sich an Rul'Apat. "Mein Chef Suran lässt schöne Grüsse ausrichten. Soviel können Sie jetzt jeden Monat an den Paten weitergeben. Wir garantieren dafür." Telbok drehte sich um und verließ wieder den Raum.
Rul'Apat sah sehr zufrieden aus. Dann wandte er seinen Blick auf Jomis Klan und in seinen Augen war jede Freude verschwunden. Klan sah nur Enttäuschung. Rul'Apat hielt seinen Blick aufrecht. Klan schossen dutzende Gedanken durch den Kopf.
Rul'Apat wollte seinen Mund öffnen, doch Jomis Klan wusste bereits, was er sagen würde. Daher kam er ihm zuvor. Soviel Würde hatte er dann auch noch. "Wir werden nächsten Monat nicht hinter Surans Beitrag bleiben. Das verspreche ich Ihnen."
Klan wandte sich sofort zum Gehen und verließ den Raum so schnell es ging. Das war eine Katrastrophe! Junior brauchte ein Wunder und zwar schnell.


USS New Age ("Das Nest") - 16.09.2388

Ich stand mit M im Büro von Captain Neireh und lauschte Commander Simone Bruni, die trotz unseres überaus erfolgreichen Casinoraubs wenige Worte in ein Lob investiert hatte. Sie war etwa 1,60m groß und in ihren Vierzigerin und lachte oder lächelte nie.
"Dass Sie Junior's private Unterlagen ergattern konnten ist entweder ein ganz hervorragender Zufall oder ein sehr unglücklicher. Es kommt aus meiner Sicht hier auf Schnelligkeit und Geschick an. Wir müssen Junior möglichst schnell ausfindig machen und ihm den Koffer zurück geben. Nach meiner Einschätzung sollte man dies dann gleich mit einer möglichen Zusammenarbeit verbinden, die im besten Fall er vorschlägt." sagte sie. M räusperte sich kurz. "Wir können dabei unsere besondere Hochachtung für das Syndikat ausdrücken, dass wir ihm auf jeden Fall den Koffer sofort zurückgegeben haben, sobald der Staub sich gelegt hat."
Bruni nickte. "Genau mein Gedanke. Nehmen Sie sich ein kleines Team und suchen Sie Junior. Tun Sie alles, um mit dem Syndikat ins Geschäft zu kommen. Und sei es Oo-mox."
Ich hatte Bruni leider in dem Moment nicht angeguckt, denn dann hätte ich vielleicht gemerkt, ob sie einen Scherz machen wollte. Als ich sie ansah, war davon nichts mehr zu erkennen. Vermutlich hatte sie es ernst gemeint. Ich hoffte, dass ich nicht derjenige sein musste, der das dann durchziehen musste.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
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Axevin

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Montag, 22. Mai 2017, 03:07

USS New Age, Holodecks und Quartiere

Nachdem sie Alec endlich gefragt hatte, war Claire überglücklich. Die beiden verbrachten viel Zeit in Alecs Quartier und entwickelten auf dem Holodeck und in den tehnischen Labors gemeinsame Projekte, die sie dann im Zimmermann-Institut vorstellen wollten. Insbesondere waren es Dinge, die sie gerade für die laufende Mission genutzt hatten. Holografisch erzeugte Explosionen, Feuer, Ablenkungen für optische Sensoren und ähnliches. Claire baute einen noch leistungsfähigeren Emitter mit längerer Laufzeit und realistischeren Effekten. Nebenbei arbeiteten sie an einer Matrix, die sie auch für die Holo-Klingonen verwendet hatten. ZUsätzlich arbeitete Alec an den Nottransportern. Er baute einen Scanner ein, der in der Lage sein sollte, Transporterblockierungen zu deaktivieren. Zumindest die handelsüblichen, also die bekannter Species wie Klingonen, Romulaner, Cardassianer, Ferengi, Orioner, Gorn und ähnlicher. Das war allerdings nicht so einfach, da sie erst einmal an die Frequenzen kommen mussten. Zum Glück gab es auf der New Age so ziemlich jede technologische Spezifikation, die Claire mit Daten aus dem Institut abglich, die sie sich über eine hoch verschlüsselte Verbindung geholt hatte.

Zwischendurch teilte Alec über eine Textnachricht Captain Neireh mit, dass er sie um die Durchführung eine Trauung im kleinsten Kreis, nämlich Neireh und die künftigen Eheleute, bat. Ausserdem erklärte er ihr seine Absicht, das Schiff zu verlassen und schlug Lieutenant T'Voc als Nachfolger für seinen Posten vor. T'Voc und Vutoc seien ein eingespieltes Team und Lieutenant Vutoc sei in der Lage, T'Vocs Posten als Zweiter Leitender Operationsoffizier auszufüllen. So gesehen sei seine Nachfolge eigentlich schnell geregelt, schloss Axevin seine Nachricht.
Lieutenant Alec Axevin
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Dienstag, 23. Mai 2017, 15:18

USS New Age ("Das Nest") - 16.09.2388

Captain Neirehs Büro



Die Nachbesprechung verlief betont knapp. Jedesmal wenn sie Commander Bruni beobachtete, suchte sie nach versteckten Anzeichen für spitze Ohren. Die Frau könnte glatt Vulkanierin sein, so sparsam war sie mit Anzeichen für Emotionen und sie schien niemals zu lächeln. Nicht einmal kleine Lachfältchen im Gesicht die darauf hindeuten könnten das sie zumindest in ihrer Freizeit mal hin und wieder sowas wie ein Lächeln auf dem Gesicht haben könnte. Neireh nickte leicht zu M's Worten und wandte ihren Blick zu Bruni. Die folgenden Worte ließen sie allerdings erstaunt eine Braue heben. Das konnte sie unmöglich ernst meinen? aus den Augenwinkeln registrierte sie das gerade eine Nachricht für sie eingetroffen war. Das würde nach der Besprechung warten müssen.

"Verzeihen sie, aber schlagen sie gerade vor das sich meine weiblichen Crewmitglieder dafür hergeben sollen diesem Ferengi die Ohren zu kraulen oder schlimmeres? Seh ich aus wie eine Zuhälterin?", fragte sie und starrte in das unbewegte Gesicht von Bruni. Gewöhnlich fiel es ihr nicht so schwer einen Menschen abzuschätzen, aber diese Frau könnte genausogut Vulkanierin sein und sie schien ebensowenig Humor zu haben, von daher hatte sie durchaus die Befürchtung das sie das ernst meinen könnte.
Si vis pacem, para bellum
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Patrice

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Mittwoch, 24. Mai 2017, 19:53

Belustigt verfolgte ich die Rückfrage von Neireh. Allerdings würde eine Diskussion zum Thema Humor zwischen einer Halbromulanerin und einer Frau, die zumindest wirkte, wie eine Vollvulkanierin, vermutlich eine eher trockene Sache werden, deswegen beeilte ich mich, dazwischen zu gehen.
"Ich bin mir sicher, das wird nicht notwendig werden, Captain Neireh. Wir überzeugen Junior durch unsere Taten, nicht unsere Fingerfertigkeit." sagte ich und hoffte, damit war das Thema erledigt. Zumindest Bruni schien nach wie vor keinen Anlaß zu sehen, aufzudecken, ob sie einen Scherz gemacht hatte. "Gut, Sie wissen was Sie zu tun haben. Viel Erfolg." Sie verließ den Raum.
Nach einer kurzen Gedankenpause, die wir wohl alle brauchten, kam M an meine Seite und wir blickten zu Neireh. "Wir hatten bisher noch nicht wirklich Zeit über meinen Versetzungswunsch zu sprechen, fürchte ich. Was das angeht, gibt es eine neue Entwicklung." sagte ich und blickte zu M, für die die folgende Aussage rein sprachlich einfacher war als für mich. "Ich bin schwanger." eröffnete M.
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Donnerstag, 25. Mai 2017, 21:47

Eine Weile herrschte Schweigen als Patrice sie daran erinnerte das er das Schiff verlassen würde. Aber die sprichwörtliche Bombe die "M" dann platzen ließ, machte sie tatsächlich sprachlos... "Was?.. Aber wie?... ähm,... ich meine wieso jetzt?", brachte sie noch hervor und starrte die beiden an. Als sie den nächstens Gedanken fassen konnte, ging sie zu einem kleinen Schrank und holte eine alt und kostspielig aussehende Ale Flasche heraus und zwei Gläser. Sie schenkte für sich und Patel eins ein und reichte ihm wortlos eins um ihm danach zuzuprosten. "Ich schätze das erklärt einiges...", sagte sie dann und nahm erstmal einen tiefen Zug. Danach sah sie von einem zum anderen. "Ich sollte euch wohl beglückwünschen, auch wenn es sicher bessere Zeitpunkte gegeben hätte. MaSvorra weiß bereits Bescheid nehme ich an?"
Die Frage war eigentlich eher rhetorischer Natur und weniger eine ernstgemeinte Frage. Sie ließ sich mit dem Glas in der Hand in ihren Sessel fallen und atmete etwas gestresst aus.
"Dieser Umstand macht unsere Aufgabe hier nicht gerade einfacher. Ganz abgesehen davon, das ich nach dieser Mission einen Nachfolger brauche für dich. Wer weiß wen mir Starfleet Command da schicken wird und wie lange dauert ihn hier einzuarbeiten. Vielleicht sollte ich auch einfach einen ruhigeren Posten annehmen. Wer weiß, vielleicht bleibe ich ja bei der Sternenflotte.", sagte sie und nippte an ihrem Drink. "Zumal es vermutlich der einzige Ort wäre an dem ich zusammen mit MaSvorra ein glückliches Leben führen könnte. Falls er das will.", fügte sie etwas nachdenklicher hinzu. Dann spülte sie den Gedanken mit etwas Ale hinunter und sah wieder zu den beiden. "Was euch angeht... was gedenkt ihr was wir jetzt unt sollten? Natürlich werden wir alles versuchen das sie möglichst aus gefährlichen Situationen herausgehalten wird und nicht in Kampfsituationen kommt. Aber ich möchte sie auch nicht auf dem Schiff einsperren. Wenn ich gewußt hätte das wir das Schiff nur als unser Nest bezeichnen müssen damit ihr euch euren Wunsch erfüllen könnt..." , sagte sie mit einem schmunzeln. "Nun es ist, wie es ist. Wir haben schon andere Dinge geschafft. Das wird eine verdammt gute Geschichte die ihr dem Knirps später erzählen könnt. Aber eine Bitte habe ich, wenn ein Junge wird, nenn ihn bitte nicht Kahael."
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Donnerstag, 25. Mai 2017, 22:40

Das Schicksal wollte wohl, dass ich mein Ale-Defizit der letzten Wochen in nur wenigen Stunden ausglich. M tat mir leid, die so eine Menge gutes Zeug verpasste. Ich nahm das Glas dankend entgegen.
"Vielen Dank, Captain. Und ja, der Doktor ist informiert." sagte M und legte die Hand auf ihren Bauch. "Ich habe die Übelkeitsphase weitgehend hinter mir, wie ich hoffe und habe vor, solange man noch nichts sehen kann, weiterhin meinen Dienst wie normal zu verbringen. Ich sehe keinen Grund für eine Sonderbehandlung. Wenn ich allerdings meine Schwangerschaft nicht länger verbergen kann, wird es wohl besser sein, nicht mehr in Erscheinung zu treten. In diesem Fall kann ich Sie ja noch logistisch unterstützen. Ich denke einen perfekten Zeitpunkt schwanger zu werden, wird es für einen Starfleetcaptain selten geben, insofern muss man meinen Ausfall so hinnehmen. Wenn ich einen Vorschlag machen darf, würde ich empfehlen, die beiden Ausbilder Trajis Alnar und Eiris Troi für die weitere Mission mitzunehmen. Sie waren zwar nur für die Unterstützung im Casino gedacht, aber ich denke sie haben sich mehr als bewährt, Ma'am." sagte M.
Ich war derweil überrascht über die sehr persönliche Schilderung von Neireh über ihre Zukunft mit MaSvorra. So intim hatte sie noch nie von ihm gesprochen. "Es wäre nicht die New Age ohne dich, wenn du mich fragst. Außerdem muss jemand meinen Nachfolger einarbeiten. Das sind große Fußstapfen, die auszufüllen sind." scherzte ich und erntete einen leichten Ellbogenstupser von M, den ich jetzt leider nicht mehr erwidern konnte. "Aber natürlich wird auch für dich das Kapitel New Age eines Tages abgeschlossen sein. Ich fände die Vorstellung schön, dass du und MaSvorra dann gemeinsam entweder im Reich oder im Imperium in Frieden leben könntet. Zum jetzigen Zeitpunkt sind wir da aber wohl leider noch viele Jahre entfernt." mutmaßte ich. Um die Stimmung wieder etwas aufzuheitern, endete ich mit dem Versprechen "Ich werde keinem meiner Kinder einen romulanischen Namen geben, versprochen. Zumindest nicht als Rufnamen. Dafür wäre auch die Gesellschaft auf der Erde noch nicht bereit genug."
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Axevin

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Freitag, 26. Mai 2017, 01:17

USS New Age, Holodecks und Quartiere

Die Klingonen wurden perfekter. Die mobilen Emittereinheiten waren nicht vergleichbar mit dem, den die Voyager mitgebracht hatte. Das photonische Trio konnte sich aber durchaus mit dem Doktor messen. Bisher war es nur möglich, die hohe Konzentration, die für eine halbwegs realistische Erscheinung nötig war, zwei Stunden lang aufrecht zu erhalten. Nun waren es vier.

Wie sehr hing Claire an ihrer Arbeit, dachte Alec bewundernd. Er hatte sich mit Szenarien auseinandergesetzt, die eher dem Quartier von Commander Patel entsprachen. Umgebungen eben, weniger Personen oder Lebewesen an sich. Die generierte der Computer. Claire erschuf ihre Schützlinge selbst und änderte detailverliebt nahezu jeden Perimeter. Der Lieutenant bekam Zweifel, ob er für die neue Position, auf die er sich bewarb, geeignet war, aber Claire versicherte ihm, dass es dort genau um Umgebungen ging. Sie arbeitete an holografischen 'Offizieren'. Er sollte Trainingssimulationen für die Sternenflottenakademie entwickeln. Sie hatten beschlossen, seine Wohnung in New Berlin zu behalten. Die meiste Zeit würden sie aber wohl auf der Jupiterstation verbringen, in der das Zimmermann-Institut untergebracht war. Irgendwie war das schon eine seltsame Vorstellung, nicht mehr unterwegs im All zu sein. Wer weiss, vielleicht würden sie Kinder haben. Darüber hatte er nie ernsthaft nachgedacht. Erst nach der jüngsten Diskussion.

Er würde die New Age vermissen, dachte er, während er das Holodeck wie jeden Tag nach ein paar Stunden in Claires Begleitung verliess, um sich zu entspannen und Routineaufgaben für die Operationsabteilung zu erledigen. Das Schiff war immer noch nicht voll besetzt, aber die Sensoren, die Kommunikation und die internen Systeme mussten trotzdem einsatzbereit bleiben. Das meiste machten die Ingenieure und Techniker des Chefingenieurs, er las nur regelmässig Statusberichte und führte Wartungsroutinen aus. Momentan blieb viel Zeit, um gemeinsam mit Claire an Bord Zeit zu verbringen und sich mental darauf vorzubereiten, in das Orion-Syndikat einzusteigen. Wie auch immer.
Lieutenant Alec Axevin
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USS New Age

Captain Alec McDonald
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Neireh

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Freitag, 26. Mai 2017, 12:37

USS New Age ("Das Nest")

Captain Neirehs Büro


"Wer weiß vielleicht... eines Tages?", erwiderte sie mit einem lächeln und musterte die beiden mit einem Anflug von stolz. Stolz darauf solche Offiziere zu haben und das es eine Ehre ist sie unter ihrem Kommando zu haben oder vielmehr gehabt zu haben. Maria war mittlerweile selbst Captain und würde sicher ein neues Schiff bekommen und Patel traute sie das gewiss auch zu, wenn ihm ein eigenes Kommando im Sinn stand.

"Ich werde es vermissen das du mich Captain nennst. Natürlich werde ich trotzdem regelmäßige Berichte erwarten.. sprich ich hoffe ihr werdet uns nicht vergessen.", sagte sie mit einem schmunzeln. Damit setzte sie dann ihr Glas ab.
"Was den Vorschlag angeht Alnar und Troi zu übernehmen, werde ich Commander Bruni eine Anfrage schreiben. Aber natürlich liegt es auch an den beiden ob sie einer Versetzung zustimmen würden und bleiben wollen nach dieser Operation. Wenn es sonst keine weiteren umwälzenden Neuigkeiten gibt oder Dinge die wir besprechen müssen, dürft ihr noch etwas feiern gehen. Ich werde mich wieder in die Pflichten eines Captains vergraben."
Si vis pacem, para bellum
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Freitag, 26. Mai 2017, 19:44

"Nein, mehr Neuigkeiten habe ich für den Moment nicht. Wer weiß, was noch kommt." lächelte ich und verließ mit M an der Hand das Büro des Captains. In meinem Quartier angekommen bekam ich eine Nachricht von Neireh, die mich darüber informierte, dass auch Lt. Axevin um seine Versetzung bat. Als amtierender erster Offizier musste ich das wohl wissen, auch wenn es mich nicht mehr betraf. Dennoch war es ein komisches Gefühl, dass sich scheinbar so viel änderte. Man hoffte zwar, dass alles gleich blieb, wenn man ging - quasi konserviert in Raum und Zeit - aber dem war natürlich nicht so. Ein neuer erster Offizier würde sicher einiges anders machen. Das ganze Klima würde sich verändern. Und ohne Axevin an der OPS, stattdessen einer weiteren Vulkanierin neben D'Amarok würde es wohl auch weniger zu lachen geben und um einiges logischer zugehen.

20.09.2388 - Frachtschiff Bikri'T

Der Schwarm war auf dem Weg zurück zu einer unabhängigen Sternenbasis namens Zhluv, wo wir uns mit einem Mittelsmann von Junior treffen sollten und ihm seine Aktentasche zurückgeben wollten. Im Austausch gegen Aufträge. Das Treffen mit dem Mann namens Jomis Klan würde nur mit einem Teil des Schwarms stattfinden. Neireh, Axevin, MaSvorra als Bodyguard von Neireh und ich. Der Rest sollte sich auf der Station umsehen und herausfinden, wie sehr die Station in den Händen des Orionsyndikats war. Natürlich jeder einzeln, um nicht preiszugeben, wer alles zum Schwarm gehörte. Ich saß neben Axevin am Steuer des Frachtschiffs und beobachtete die sich langsam nähernde Station auf den Sensoren. "Haben Sie sich das gut überlegt, Mr. Axevin? Heiraten und sesshaft werden? Passt gar nicht zu Ihnen." fragte ich in einem ruhigen Moment, wo wir unter uns waren. Es war natürlich auch ein wenig eine gemeine Frage, wo ich doch das selbe vorhatte, Axevin dies aber wie die meisten noch nicht wusste. Nur M, Kahael und Neireh wußten, dass ich meine Versetzung beantragt hatte. Und der Doktor wußte natürlich noch, dass M schwanger war. Ansonsten hatte ich noch nicht den Zeitpunkt gefunden, den Rest der Crew zu informieren. Vermutlich war das Ende der Mission dafür ein besserer Zeitpunkt. Sonst würde es nur Spekulationen um meine Nachfolge geben.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
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Curtis Reeve

Sieht in echt natürlich besser aus als auf dem Foto

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Mittwoch, 31. Mai 2017, 10:05

An sich war Curtis mit dem Verlauf der Mission zufrieden gewesen. Er hatte seine Rolle als Tristan an sich gut verkörpert. Klar, er war nicht der aktivste gewesen, aber das hatte auch mit seiner Rolle bei dem Einbruch zu tun. Es war nicht seine Aufgabe für Unruhe zu sorgen und so hielt er sich bei Neireh auf und tat seinen Teil. Und letzten Endes waren ja auch alle Entkommen und das Syndikat hatte sie garantiert nicht vergessen.

20.09 Zhluv

Jetzt saß Curtis in der Bar der Station und trank sich sein Getränk, während er die anderen Gäste beobachtete. Bisher waren ihm einige Leute aufgefallen, die sehr warhrscheinlich Teil des Sydikates waren und er hatte sich mental eine Notiz gemacht. Sollte es bei dem Treffen der anderen Probleme geben, so hattte Curtis noch Reserve Dolche und Phaser dabei. Jetzt hieß es nur noch warten, eventuell konnte er sogar mit einem Mitglied des Syndikates in Kontakt treten.
Ensign Curtis Reeve---> Counselor der NEW AGE

Lt. Kol ----------------> Leitender Wisenschafts- und OPSoffizier USS GALAHAD

Neireh

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Montag, 5. Juni 2017, 12:19

20.09. Zhluv

Soviel schien sich gerade zu ändern. Nichts schien zu bleiben wie es ist, außer die Gewissheit das niemals etwas blieb wie es war. Das war einerseits auch gut. Leben bedeutete Wandel, aber hinterließ dabei auch oft ein gewisses bittersüßes Gefühl in Erinnerung an alte Zeiten. Sie waren unterwegs sich mit Jomis Klan zu treffen um ihm den Koffer zurück zu geben. Im Austausch für ein paar Aufträge. Es würde nicht einfach werden sich eine Position zu erarbeiten wo sie an Junior herankommen konnten. Brunis Worte hallten in ihrem Geist nach. Auch wenn immer noch die Möglichkeit bestand das sie es als Scherz gemeint hatte.

Die Station war voll von Aliens aller Art und schien geradezu vor Aktivität zu summen. Ein konstanter Strom aus Geräuschen und Gerüchen aller Art der die Luft füllte. Sie tauchten in der Menge der Passanten unter und suchten sich ihren Weg zu der beschriebenen Bar. Natürlich wurde sie von einem Ferengi betrieben und natürlich fehlte auch ein Dabo Tisch und leicht bekleidete Mädchen nicht. Von den durchaus eindrucksvollen zwei Rausschmeißern an der Tür gar nicht zu reden. Wer würde sich schon mit einem Gorn und einem Nausicaner anlegen wollen. Sie war froh darüber eins dieser modifizierten Jem'Hadar Tarngeräte mitgenommen zu haben und das sie unter ihrer Tunika diese Weste gegen Hieb- und Stichwaffen trug. Besser Vorsichtig als das Nachsehen zu haben, wenn sie zu diesem Treffen gingen. Sie wussten nicht wer dort alles zum Syndikat gehörte und wollten nicht zuviel preisgeben wer alles zum Schwarm gehörte. Sie würde mit MaSvorra, Alnar und Patel mit dem Mittelsmann treffen um den Koffer zu übergeben. Der Rest würde auf der Station ausschwärmen und sich umsehen.

Sie schob sich durch die Menge der Gäste in der Bar zur Theke. Der etwas dickliche Ferengie schien ihr fast ein wenig zu eifrig mit einem Grinsen zu ihr zu eilen und sie in eine Art zu mustern die sie eher abstoßend fand. Aber sie behielt diese Gefühle für sich und hielt ihren neutralen Gesichtsausdruck aufrecht. Als er fragte was ihre Wünsche sind und was er für sie tun könnte, fielen ihr zwar sofort einige Dinge ein, aber sie schob diese Gedanken beiseite. Sie wären nicht dienlich für ihre Mission. Sie ließ eine kleine Visitenkarte zwischen ihren Lederbehandschuhten Fingern auftauchen. Eine kleine schwarze Feder unter einem stilisierten Logo das an einen Raubvogel erinnerte.

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Axevin

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Montag, 5. Juni 2017, 21:32

Frachtschiff, auf dem Weg zum Treffpunkt

Noch einen Augenblick schweigend, antwortete Alec schliesslich auf die Frage des Commanders, zunächst mit einer Feststellung: "Habe ich mir gedacht, dass der Captain Sie informiert, Sir. Entschuldigen Sie, als Vorgesetzten hätte ich Ihnen das natürlich auch mitteilen müssen." Dann machte er noch einmal eine kurze Pause.

"Als ich Claire kennenlernte, war Holografie und Photonentechnologie nur ein Hobby, das mir sehr viel Spass machte. Claire hatte während unserer gemeinsamen Zeit auf der 'Waterloo' eine Menge kleiner Ablenkungen organisiert und dafür Emitter entwickelt, die es bisher so nicht gab. Wie die Gürtel, mit denen wir die Klingonen zum Leben erweckten. Für mich ist die Entwicklungsarbeit in der Holotechnik berufliches Neuland. Soweit stimmt das. Hätte ich mich für meinen Verbleib an Bord entschieden, hätten wir uns auseinandergelebt. Das wurde mir in den vergangenen Wochen klar. Und ich bin nicht bereit, Claire aufzugeben. Also: Ja, ich habe es mir nicht leicht gemacht, aber die richtige Entscheidung getroffen. T'Voc kann ein wunderbarer Operationsoffizier werden, wenn der Captain sich für sie entscheidet."
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Dienstag, 6. Juni 2017, 20:01

Frachtschiff Bikri'T

"Da Captain Neireh Ihre Meinung sehr zu schätzen weiß, wie ich im Übrigen auch, wird T'Voc sicherlich gute Chancen haben." sagte ich mit einem Augenzwinkern. "Dennoch ist es ein großer Verlust für die New Age. Sie werden vermisst werden." sagte ich absichtlich in passiver Formulierung, da ich ja ebenfalls abwesend sein würde - und hoffentlich auch vermisst werden würde.
Wir erreichten derweil die Station und ich sendete unsere Schiffsinformationen und erhielt daraufhin eine automatisierte Andockerlaubnis. Hier schien sich niemand groß Gedanken darum zu machen, wer hier an Bord kam. Wir durften nicht darauf hoffen, im Zweifel durch eine Stationssicherheit geschützt zu werden. Wenn es überhaupt eine gab.
"Dann wollen wir mal. Brücke an Schwarm. Wir haben die Station erreicht. Viel Erfolg." gab ich durch die Interkomm und brachte das Schiff in eine Parkposition. "Dann wollen wir mal."
M kam auf die Brücke und übernahm die Steuerkonsole. Wir wollten sichergehen, dass uns niemand das Schiff unterm Hintern wegklaute. Das würde unsere Reputation doch arg beschädigen. Außerdem war es sicher nicht das dümmste, jederzeit abhauen zu können.

Raumstation Zhluv

Wer DS9 für einen multikulturellen Ort gehalten hatte, wurde hier eines Besseren belehrt. Ich musste zugeben, dass ich vielleicht bei jedem zweiten eine grobe Ahnung hatte, welcher Spezies der Gegenüber zugehörte. Dabei dachte ich, bei dem Thema eigentlich meine Hausaufgaben gemacht zu haben. Andererseits wusste ich auch, dass sich hier viele Spezies aus dem romulanischen Raum aufhielten, die man sonst eher gar nicht zu Gesicht bekam. Neben Romulanern und Remanern kannte man da nicht so viele wirklich.
Neireh strebte zielsicher auf den vereinbarten Treffpunkt zu und machte sich nicht viel Mühe, das reichhaltige Warenangebot der Station eines Blickes zu würdigen.
Sie wandte sich an einen Ferengi und schob ihm unsere Visitenkarte unter. Dieser nahm die Karte ohne große Gesichtsregung und zischte dann zu einem der Türsteher. Der Nausicaaner löste sich von der Tür und ging an uns vorbei zu einem Bereich, der durch kitschige Vorhänge abgetrennt war. Er deutete uns an, ihm zu folgen. Ich machte einen kurzen Kontrollgriff zu meinem Disruptor und stellte mich dann gemeinsam mit dem Doc vor den Mogai um zu signalisieren, dass wir sie beschützten.
Wir folgten dem Nausicaaner und fanden uns in einer Art VIP-Bereich wieder. Vier barbusige Sklavenmädchen standen als Dienerinnen neben einem großen Tisch, der reich gedeckt war mit exotischen Speisen. Am Tischende saß ein Bolianer, der nicht so aussah, als ob die "Dekoration" hier seine Idee war. Der Mann wirkte seriös aber aalglatt, war absurd gut gekleidet und würdigte mich keines Blickes. Er blickte nur zum Mogai.
"Schön, dass Sie es einrichten konnten. Angesichts Ihrer Reputation gehe ich davon aus, dass Ihnen diese Station besser bekannt ist als mir. Deswegen verkneife ich mir Willkommensgrüße. Mein Name ist Jomis Klan. Ich vertrete die Interessen meines Klienten." sagte er und stand auf, während wir näher herantraten. Ich blickte mit einem halben Auge zu den Sklavenmädchen. Gut, dass M nicht dabei war.
Klan streckte seine Hand aus und deutete uns an, uns zu setzen. "Ignorieren Sie die Sklavenmädchen, sie sind taub. Der Besitzer dieser Bar, Smoog, ist nicht gerade sehr zimperlich. Er hat ihnen die Trommelfelle durchstechen lassen." sagte Klan.
Die Mädchen griffen zu Wasserkrügen und schütteten jedem von uns ein Glas Wasser ein.
"Sie haben etwas für mich?" fragte Klan dann in Richtung Mogai.
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Neireh

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14

Samstag, 10. Juni 2017, 11:37

Raumstation Zhluv

Der Raum strahlte eine gewisse Atmosphäre aus, aber eine in der dieser Bolianer im fraglos teurem Maßanzug irgendwie fehl am Platz wirkte und dem dieses Arrangement ebensowenig gefiel augenscheinlich.

Als der Mann kurz beiläufig erwähnte das die Mädchen taub gemacht wurden, warf sie nur einen kurzen Blick zu ihnen um dann wieder zu dem Bolianer zu sehen, der zu ihnen getreten war um sie begrüßen.

"Eine etwas rustikale wie auch effektive Methode, aber leicht rückgängig zu machen. Nichts gegen etwas fürs Auge, aber ich bevorzuge da doch eher ein paar gut gebaute männliche Oberkörper.", erwiederte sie mit einem etwas anzüglichen lächeln. Sie folgten der Einladung Platz zu nehmen und der Bolianer schien sich nicht mit viel Vorgeplänkel aufhalten zu wollen. Neirehs Miene war inzwischen auch zu ihrem ernsten und Geschäftsmäßigen Ausdruck zurückgekehrt.

"Sie kommen gleich zum Punkt. Das gefällt mir. Reden wir übers Geschäft. Ich denke ihr Klient wird sicherlich sehr erfreut sein dieses Stück zurück zu bekommen. Ich sehe es als Investition in die geschäftlichen Beziehungen zu ihrer Organisation. Wir wollen nicht als Konkurrenz auftreten. Das würde nur uns beiden schaden. Aber vielleicht werfen sie zunächst einen Blick darauf.", sagte der Mogai. Sie gab mit einem kurzem Wink Patel in der Erscheinung eines grobschlächtigen Schlägertyp fürs grobe, zu verstehen das er den Koffer zeigen konnte. Ein Blick über Patels Erscheinung machte in Anbetracht ihrer Äußerung bezüglich Eye Candy sehr deutlich, das er sicher anderen Zwecken diente.
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age
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"Wenn einer einen Traum hat, ist es nur ein Traum.Wenn viele denselben Traum haben ist es der Beginn der Wirklichkeit."

Axevin

McDonald

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15

Samstag, 10. Juni 2017, 17:21

Raumstation Zhluv

Unmittelbar nach der Ankunft begann Alec/Ian seine Rolle zu spielen. Hier ging es um eine Übergabe, nicht um die Beschaffung oder den Verkauf von Ausrüstung. Also sagte er auch nichts und beobachtete nur. Sensoren, eventuelle Verteidigungsanlagen, die Positionen von Wachposten, Kommunikationskonsolen und ähnliches waren für ihn von Interesse. Ansonsten schwieg er und hörte zu.
Lieutenant Alec Axevin
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Patrice

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16

Sonntag, 11. Juni 2017, 17:10

"Also mir gefällt's..." sagte ich in Bezug auf die Sklavenmädchen, um meine Rolle als leicht dümmlicher Ganove und Muskelmann Maxime Dupin zu spielen. Dennoch war ich froh, dass M nicht dabei war, um diese Aussage zu hören. "Kann man sich die für später ausleihen?"
Neireh eröffnete derweil Jomis Klan, dass wir bereit waren, Junior's Koffer herzugeben und an einer gemeinsamen Zusammenarbeit Interesse hatten. Sie blickte mich ein wenig geringschätzig an und ich legte den Koffer auf den Tisch. Ich öffnete die Verriegelung und öffnete den Koffer in Richtung von Jomis Klan.
"Wir waren recht überrascht, als wir Unterlagen des Syndikats unter unserer Beute gefunden haben. Wir haben selbstverständlich kein Interesse, dem Syndikat zu schaden." ergänzte ich die Aussagen des Mogai.
Klan blickte in den Koffer und stellte hoffentlich schnell fest, dass sich das darin befand, was er glaubte. Dann holte er ein kleines Gerät hervor, das ich als Peilsendersuchgerät erkannte. Klan traute uns zurecht nicht. Und der Gedanke war uns natürlich auch gekommen, ob wir den Koffer um etwas Suchbares ergänzen sollten. Letztlich war es uns aber zu riskant gewesen.
Klan nickte nach einer Weile zufrieden. "Scheint alles in Ordnung zu sein."

Jomis Klan hörte die Worte der Anführerin des Schwarms mit heimlicher Freude. Er hatte sich bereits erhofft, dass der Schwarm vielleicht Interesse an einer Zusammenarbeit haben könnte. Angesichts des Erfolgsdrucks unter dem Klan und Junior standen, dem Paten deutlich mehr Gewinne zukommen zu lassen, waren neue Ideen von hoher Wichtigkeit für Klan. Um nicht zu sagen, lebenswichtig. Daher musste Klan jetzt Risiken eingehen. Vorher wäre er nie auf die Idee gekommen, den Schwarm so schnell als möglichen Partner in Betracht zu ziehen.
"Mein Mandant war natürlich äußerst betroffen, dass ihm sein Besitz abhanden gekommen ist. Hätten Sie ihn nicht freiwillig heraus gerückt, wäre dies ohne Zweifel ihr Todesurteil gewesen. Da hätten Sie noch so clever agieren können, wie bei dem Casinoraub. Da haben Sie meinen Mandanten sehr beeindruckt. Und belustigt. Er war kurz davor, in das Casino zu investieren und war dann froh, dass er es nicht getan hat. Gute Arbeit, ganz ehrlich. Daran konnte man sehen, dass Sie ein großes Organisationstalent haben. Man wird noch lange davon sprechen. Danach habe ich mich umgehört und es scheint, dass der Schwarm sich in letzter Zeit einen Namen in der Region gemacht hat. Nichts vergleichbar mit dem Casinoding, aber genug, um aufzufallen. Wenn man dem Syndikat erst einmal auffällt, hebt man sich ein wenig heraus von den Dieben und dem Gesindel, das sich sonst hier so rumtreibt. Wer auffällt, arbeitet entweder mit dem Syndikat oder er ist dessen erklärter Feind. Insofern freue ich mich, dass Sie sich gegen letzteres entschieden haben." sagte Klan, schloss den Koffer und ließ ihn unter dem Tisch verschwinden.
Er blickte in die Runde und musterte jeden Einzelnen von uns. "Nun, wer sind Sie, wieviele sind Sie, was können Sie tun, um uns nützlich zu sein, was wollen Sie dafür?" fragte er weiter sehr offen in die Runde.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
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Curtis Reeve

Sieht in echt natürlich besser aus als auf dem Foto

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17

Sonntag, 11. Juni 2017, 19:18

Bar der Station

Die anderen kamen nun ebenfalls an und wurden recht schnell zu einem geschlossenen Teil der bar geführt. Tristan beobachtete sie aus dem Augenwinkel. Es schien nicht so als wurden sie verfolgt und so entspannte sich Tristan wieder ein bisschen. Er ließ seinen drink auffüllen und leiß dann seinen Blick weiter streifen. Er verharrte auf keinem Detail lange, aber trotzdem wusste er wie er hier herraus kam und welche Gäste wahrscheinlich zum Syndikat gehörten, nur für den Fall, dass diese Informationen noch gebraucht werden würden.
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Kahael

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18

Sonntag, 11. Juni 2017, 20:32

Die Motivation des Halb-Romulaners war im Keller. Eher noch drei Stockwerke darunter. Den Flug zu dieser Station, dessen Namen er bereits wieder vergessen hatte, überließ er dem Autopiloten. Die freie Zeit verbrachte er mit trinken. Bei seiner Ankunft war er - selbst für seine Verhältnisse - völlig besoffen. Beschwingt (stellt es euch so ähnlich vor wie bei Guardians of the Galaxy am Anfang zu Come and get your love; wer es nicht kennt: klick) tanzte er durch die Korridore der Station auf der Suche nach einer guten Möglichkeit um weiter zu tanken. Gelegenheiten gab es auf dieser Station genug. Eine Bar war dreckiger als die andere. In der wohl dreckigsten ließ er sich nieder ... und trank weiter.
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dann haben Sie das Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
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Neireh

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Donnerstag, 15. Juni 2017, 19:20

Im VIP Bereich der Bar

So weit so gut. Offenbar hatte Klan angebissen und ihre Aktion hatte die gewünschte Wirkung. Neireh als der Mogai zeigte ein hintergründiges lächeln als Klan über Aktionen und Reputationen sprach.

"Das sind ziemlich viele Fragen auf einmal. Wir wären nicht so erfolgreich bisher gewesen, wenn wir mit Informationen so leichtfertig umgehen würden.", sagte sie mit einem fast amüsiert-provokanten lächeln, das allerdings nicht ihre Augen erreichte. Im nächsten Moment war ihre Miene auch wieder die kühle und geschäftsmäßig ernste Fassade.
"Der Schwarm besteht aus mir loyalen Mitgliedern. Jeder hat sein Spezialgebiet und alle arbeiten wie ein Uhrwerk zusammen. Was wir können davon haben sie bereits einen Eindruck erhalten. Wir wollen unsere Fähigkeiten in die Dienste des Syndikats stellen für einen angemessenen Anteil. Mit dem was ihre Organisation an Ressourcen hat, sollten Operationen wie unsere Aktion mit dem Casino nur ein kleiner Auftakt sein. Alles was wir wollen ist weitgehend freie Hand in der Art der Ausführung der Aufträge, Zugang zu Ressourcen des Syndikats und natürlich die Beteiligung an den "Gewinnen". Wir erwarten eine gewinnbringende Zusammenarbeit für beide Seiten."
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Patrice

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20

Samstag, 17. Juni 2017, 13:33

Jomis Klan schwieg eine Weile. In der Zwischenzeit blickte ich zu meinen Kollegen. Es war der sicherlich kritischste Moment bisher.
Dann lehnte Klan sich vor und sah den Mogai ernst an. "Ok, ich respektiere die Verschwiegenheit. Aber wir müssen sicher sein, dass wir euch vertrauen können. Darum schlage ich vor, dass ihr uns beweist, dass wir euch vertrauen können. Eine kleine Mission für uns auf eigene Kosten und wenn ihr erfolgreich ward, seid ihr dick mit uns im Geschäft."
"Was ist das für eine Mission?" fragte ich mit ablehnender Stimmlage. Es war wichtig, dass Neireh gegenüber Klan rein positiv auftrat, daher musste ich es sein, der hin und wieder in die Suppe spuckte, wenn es notwendig war.
"Sozusagen eine kleine Aufklärungsmission. Mit Glück eine sehr profitable. Wenn es klappt, bekommt ihr natürlich auch einen Anteil daran." sagte Klan.
Ich blickte zu Neireh/Mogai und deutete ihr ein Nicken an. Wir sollten uns nicht allzu sehr zieren.
"Also schön, einverstanden." sagte der Mogai zu Jomis Klan.
Klan lächelte ein wenig. "Das freut mich. Bevor ich euch euren Auftrag gebe, ist es wichtig zu betonen, dass ihr auf euch allein gestellt seid. Wenn irgendetwas schief geht, haben weder Junior noch ich je etwas von euch gehört." begann Klan.
"Es gibt im Syndikat einen einflussreichen Romulaner namens Suran, der uns im Weg steht. Er scheint irgendeinen Weg gefunden zu haben, abenteuerliche Gewinne im romulanischen Grenzgebiet zu erzielen. Ich möchte, dass ihr herausfindet, was seine Quellen sind und ob wir uns diese einverleiben können. Falls letzteres nicht geht, sollten die Quellen versiegen. Ob ihr Suran und seine Schergen dabei aus dem Weg räumen müsst, überlass ich euch. Aber bedenkt, dass das Syndikat überall Ohren hat und rachsüchtig ist."
Die Sache gefiel mir gar nicht. Statt für das Syndikat zu arbeiten, wollte uns Klan für einen syndikatsinternen Konflikt einsetzen. Aber letztlich war unser Ziel ja, über die Strukturen des Syndikats mehr zu erfahren. Wahrscheinlich war die Mission dafür eine gute Gelegenheit. Junior war auf dem Schirm des Sternenflottengeheimdienstes. Aber von Suran hatte ich noch nie gehört.
"Wo können wir Suran finden?" fragte ich.
Klan verschränkte die Arme. "Nach meinen letzten Informationen war er irgendwo in der Nähe des Gamma Tucane-Systems."
Ich musste mir Mühe geben, nicht scharf die Luft einzuziehen vor Überraschung. Es war klar, dass Suran dort sein Unwesen nur an einem Ort verrichten würde: der Kolonie die wir vor wenigen Jahren bei unserer Grenzüberschreitung ins romulanische Gebiet zu retten geholfen hatten.
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