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Samstag, 24. Januar 2009, 22:26

Unter neuer Führung

-Bereitschaftsraum-

Mit gemischten Gefühlen folgte ich dem Captain in Ihren Bereitschaftsraum. Einerseits war ich froh dass mich der Captain nicht einfach abtat und sich etwas Zeit für mich nahm. Andererseits war ich nicht darauf vorbereitet, dass Sie mich sofort empfängt. Captain Neireh setzte sich auf Ihren Stuhl und fragte mich was ich mit ihr besprechen wollte. Ich muss zugeben dass mir etwas mulmig im Bauch war. Ich hasste solche „Vorstellungsgespräche“, obwohl es gar keines war erinnerte es mich an mein Gespräch mit Captain Ronalds welches äußerst unangenehm war. Sowohl für ihn als auch für mich. Schließlich überlegte ich noch kurz und antwortete dem Captain: „Captain Neireh, ich weiß es ist vielleicht nicht der passende Moment, aber ich wollte Sie fragen ob Sie auf der New Age einen Counselor einstellen würden wenn sich einer anbietet?“ Man sah Captain Neireh deutlich an, dass Sie über meine Aussage verwundert war. Ich war gerade von einer Station gerettet worden welche angegriffen und seine Crew getötet wurde. Aber tatsächlich fiel es mir bei meiner Arbeit am leichtesten solche Dinge zu vergessen. Indem ich anderen Leuten bei Ihren Problemen helfe denke ich auch über meine eigenen nach und komme so am leichtesten über etwas hinweg.

162

Sonntag, 25. Januar 2009, 20:02

Unter neuer Führung

Ich zog verwundert eine Augenbraue hoch bei seinem Anliegen. "Ich entnehme dieser Frage das sie in Erwägung ziehen würden sich dann für den Counsellor Posten zu bewerben? Sind Sie sicher das sie dazu schon wieder in der Lage sind? Ich meine das sie vermutlich grade selbst erst mal Hilfe bei der Verarbeitung ihrer Erlebnisse brauchen würden. Der Posten des Counsellors war auf diesem Schiff nie eine leichte Aufgabe. Die Klingonen betrinken und prügeln sich lieber und die übrigen würden vielleicht dem Barkeeper mehr erzählen als einem menschlichen Counsellor. In der Tat erfüllte der Barkeeper seit dem Weggang von Counsellor Darheel damals, eine Art Ersatzfunktion für einige Crewmitglieder. Zumindest für einen Teil der cardassianischen Crew.", erklärte ich und ließ die Worte erstmal einen Moment wirken. Währenddessen beobachtete ich ihn und machte mir Gedanken über seine Motive. Ich erinnerte mich an eine Sache vor Jahren, als wir einige Jahre nach dem Krieg im Gamma Quadranten auf ein Dominiongefangenlager stießen das noch betrieben wurde. Einige der Gefangenen die wir gerettet hatten, hatten damals auch nichts anderes im Sinn als so schnell wie möglich wieder den Dienst anzutreten und wollten an Bord bleiben. Einigen wenigen wurde nach genauer Prüfung dieser Wunsch auch gewährt.

"Sind Sie sich bewußt was sie als Counselor auf diesem Schiff erwarten würde und fühlen sie sich wirklich schon wieder in der Lage ihre Aufgaben als Counselor aufzunehmen ? Sie müssen meine Skepsis verstehen. Wobei ich vermute das sie wohl zu der Sorte gehören die sich eher wieder in die Arbeit stürzen würden um mit dem Erlebten fertig zu werden. Ich möchte aber nicht das sie es nur versuchen zu verdrängen. Wir haben zwar keinen richtigen Counselor an Bord, aber der Barkeeper soll gut zuhören können. Sie könnten sich austauschen. Er ist auch eine gute Informationsquelle darüber wie die Stimmung in der Crew gerade ist. Überdenken sie ihre Entscheidung und ihre Motivation dahinter und wenn sie sich immer noch sicher sind, dann werde ich ihren Wunsch nachgeben. Lassen Sie sich aber erstmal gründlich von Doktor MaSvorra untersuchen und wenn er Sie dienstfähig schreibt dann können wir darüber reden."
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age

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Sonntag, 25. Januar 2009, 21:08

Unter neuer Führung

-Bereitschaftsraum-

Captain Neireh brachte mich mit Ihrer Antwort zum nachdenken. Ich hatte schon einmal ein Trauma, so bin ich zum Beruf des Counselors gekommen. Damals ist mein Vater bei einer Auseinandersetzung an der cardassianischen Neutralen Zone ums Leben gekommen. Mir ging es damals sehr schlecht, ich wollte sogar schon die Akademie auf den Nagel hängen. Aber meine Freunde haben mich Seelisch unterstützt. Nach einem Monat Auszeit, kam ich wieder an die Akademie zurück und schlug einen neuen Zweig ein. Counselling. Indem ich damals anderen Leuten half, half ich mir auch selber. Zugegeben, das was ich jetzt erlebt habe hat mit dem vor 20 Jahren nicht viel zu tun, aber es bestand eine Ähnlichkeit. Nach einigen Momenten des Überlegens antwortete ich dem Captain: „Ma´am, ich habe mir die letzten Tage gründlich überlegt wie es nun weitergehen sollte. Natürlich werde ich den Doktor aufsuchen. Und wenn wir von dieser Mission zurückkehren werde ich mich auch umfangreichen Tests des Medical-Corps der Sternenflotte unterziehen. Aber bis dahin muss Ihnen mein Wort reichen dass ich Dienstfähig bin.“ Ich ließ die Worte kurz wirken bevor ich weitersprach: „Captain, mir ist durchaus bewusst auf welchen Job ich mich hier einlasse. Aber Sie sollten auch wissen dass ich auf DS9 ebenfalls mit einigen Schwierigen Fällen zu tun hatte. Ich denke ich bin der Aufgabe gewachsen. Und außerdem verarbeite ich Dinge besser indem ich anderen Leuten bei ihren Dingen helfe.“ Ich war wirklich neugierig wie Captain Neireh reagieren würde. Ich hoffe natürlich dass ich sie überzeugt hatte.

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Montag, 26. Januar 2009, 19:28

Unter neuer Führung

Der Lieutenant schien doch fest zu seiner Entscheidung zu stehen. Ich atmete nachdenklich hörbar aus, erhob mich und ging zum Replikator. Im gehen fragte ich ohne mich umzudrehen ob er auch etwas wollte. "Danke, einen Grüntee, Ma´am.", antwortete er. Ich bestellte also einen Grüntee und einen Gewürztee für mich und kam mit den Tassen zurück zum Tisch.

"Sie werden verstehen das sie aber dennoch nicht um die Einstandsuntersuchung für neue Offiziere herumkommen würden.", sagte ich und die Andeutung eines Lächelns umspielte meine Mundwinkel dabei. "Wobei der Doktor es auch dabei belassen könnte das er sie ja schon nach ihrer Rettung untersucht hat. Wenn er keine Einwände ihre dienstfähigkeit betreffend hat, denke ich dürfte dem nichts im Wege stehen das sie sich ein Büro einrichten können. Ich werde natürlich auch Starfleet davon unterrichten müssen. Derzeit wird das allerdings warten müssen bis wir hier einige Probleme gelöst haben. Ich kann zwar nicht beurteilen ob ihre Dienste hier oft in Anspruch genommen werden würden oder ob sie von allen akzeptiert werden würden, aber ich wünsche ihnen nur Erfolg. Sie werden feststellen das dieses Schiff und seine Crew so gewisse Eigenarten haben die sie wohl kaum sonst in der Sternenflotte finden würden. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber durchaus daran und nach einiger Zeit mehr beginnt man sich hier auch wie in einer zweitem zu Hause zu fühlen. Sofern sie noch persönliche Gegenstände auf DS9 besitzen, können sie ja veranlassen das sie auf das Schiff gebracht werden und in ihr neues Quartier kommen."

Ich trank einen Schluck von dem Tee und ließ ihm etwas Zeit. "Ich hoffe nur das sie ihre Entscheidung nicht eines Tages bereuen würden. Es wäre bedauerlich, zumal sie auch einer der ersten Offiziere, neben dem ersten Offizier wären über dessen Versetzung in die Crew unter meinem Kommando ich als neue Kommandantin dieses Schiffes entscheiden muss."
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Neireh« (26. Januar 2009, 19:42)


165

Montag, 26. Januar 2009, 19:59

Unter neuer Führung

Während Captein Neireh redete trank ich einen Schluck von meinem Tee. „Natürlich werde ich bei Dr. MaSvorra vorbeischauen, und ich werde Ihnen mein Wort geben dass ich immer mein Bestes geben werde. Die paar persönlichen Dinge die ich noch auf DS9 liegen habe könnten wir abholen sobald wir wieder dort angedockt sind.“ Ich schlürfte noch einen Schluck Tee bevor ich weitersprach „Und Captain, wie ich so mitbekommen habe, können sicher die ein oder anderen einen Counselor benötigen.“ Ich richtete meine Augen auf den Captain während ich meinen letzten Schluck Tee trank. Ihrem Blick zu folgen wollte sie nichts wichtiges mehr sagen, also verabschiedete ich mich mit einem „Nun, ich will Sie nicht länger aufhalten, Ma´am“ und erhob mich. Der Captain nickte mit zu und ich bewegte mich Richtung Tür. Auf dem Weg nach draußen stellte ich mein Glas in den Replikator und befahl jenen es zu recyceln.

Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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166

Donnerstag, 29. Januar 2009, 00:58

Unter neuer Führung

--Deck 4- Sitzungsräume--

Commander Marquez betrat den Sitzungsraum A1 der New Age, den größten der Räume der für die Crew und nicht die Kommandoffiziere gedacht war.
Gestern war hier zum Beispiel der 120. Geburtstag des Romulaners Koval zelebriert worden.
Marquez hatte wie mit dem Captain ausgemacht die Abteilungsleiter des Schiffes und die Speziesvertreter zusammengerufen, um ihnen eine kurze Erklärung zur aktuellen Mission zu geben.
Es fiel ihr nicht leicht, die Crew anzulügen. Aber wie die Worte des cardassianischen Barkeepers Dan deutlich gemacht hatten, waren etliche Gerüchte im Umlauf.
M blickte zwischen den Reihen durch. Da sie neu an Bord war hatte sie einige der Gesichter bisher nur in den Akten gesehen.
"Ich danke Ihnen für ihr Kommen. Der Captain hat mich gebeten, Sie über den aktuellen Stand der Mission aufzuklären. Es scheint an Bord mehrere Gerüchte zu geben, die geeignet sind, den Schiffsfrieden zu gefährden. Dies kann nicht in unser aller Sinne sein.
Auf der Forschungsstation ist, wie Sie sicher mitbekommen haben nur ein Überlebender gefunden worden. Dieser gehörte nicht zur Stammbesatzung dieser Station, weswegen wir in der Tat bedauerlicherweise festhalten müssen, dass keiner der Stationsbewohner überlebt hat. Wir wissen noch nicht wer für diesen Angriff verantwortlich ist. Definitiv falsch ist aber, und darauf gebe ich Ihnen mein Ehrenwort, dass ein Vertreter der auf diesem Schiff anwesenden Spezies für den Angriff verantwortlich ist. Die Spuren, die wir sicherstellen konnten, sind nicht zuordbar gewesen. Wäre es ein Vertreter der anwesenden Spezies gewesen, hätten wir dafür in den Spuren Hinweise gefunden, die aber offensichtlich nicht vorliegen. Es war auch nicht der Maquis. Wie sie alle sehr gut wissen, wurde der Maquis im Dominion Krieg vollständig ausgelöscht.
Richtig ist auch, dass wir an Bord der Station Forschungskammern gefunden haben. Wir sind derzeit noch bei der Untersuchung der Kammern. Wir vermuten, dass die Kammern einem wissenschaftlichen Zweck dienten." Waffenbau war auch ein wissenschaftlicher Zweck, dachte M.
"Wir bitten darum, Spekulationen dazu zu unterlassen, da diese nicht zweckdienlich sind und ebenfalls geeignet sind, den Schiffsfrieden zu gefährden." erklärte M weiter.
"Die Anomalien der Badlands waren bisher für unser Schiff keine große Gefährdung. Jedoch ist vor kurzem die externe Kommunikationsanlage aufgrund eines..." Sie wollte Commander Kahaels Erklärung an dieser Stelle besser nicht wiedergeben und beschränkte sich daher auf eine Abkürzung seiner Version. "... Kurzschlusses ausgefallen. Commander Kahael ist an der Arbeit, um dies zu beheben."
Ein cardassianischer Mechaniker, der Speziessprecher war unterbrach. "Entschuldigen Sie Commander. Ich komme direkt vom Maschinenraum hierher. Die Kommunikationsanlage war da vollkommen intakt." sagte dieser, während sich alle Augen auf M richteten.
Sie lächelte freundlich. "Ich bin doch nach Ihnen hereingekommen, Lieutenant. Ich berichte Ihnen den neusten Stand. Die Kommunikationsanlage ist beschädigt."
Der Mann nickte zufrieden und überlegte wohl schon, wie er später den Schaden reparieren konnte.
"Gibt es sonst noch weitere Fragen?" fragte Marquez.
Der romulanische Leiter der Wissenschaftsabteilung lehnte sich vor. "Es gibt Gerüchte, dass eine Waffe gefunden wurde. In den Simulationskammern. Was wissen Sie darüber?" Wieder wendeten sich alle Blicke zu M, die diesen wacker entgegenstand.
"Die Forschungsstation war für die Überwachung der Anomalien in den Badlands zuständig und nicht für Waffentests. Für Waffentests gibt es, wie Sie wissen eigene Forschungsstationen, die Ihnen jeweils mit Sicherheit bekannt sind." sagte M lächelnd und log dabei, wenn man ihre Aussage wörtlich nahm nicht einmal. Zuständig war die Station dafür wirklich nicht gewesen.
"Weitere Fragen? Nein? Dann vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Ich bitte Sie, ihre Abteilungen über das Gesagte zu informieren, bzw. es den Ihnen angehörigen Spezies weiterzugeben. Wegtreten!" sagte sie und trat schnellstmöglich aus dem Raum heraus. Draußen pustete sie sich angestrengt eine Locke aus dem Gesicht und atmete dann durch.
"Brücke." gab sie dem Turbolift durch. Dort angekommen setzte sie sich auf den Captain`s Chair und erwartete die Rückkehr von Captain Neireh oder der Truppe rund um ihren Mann.
Statt dem Captain kam aber ein ihr unbekannter Offizier aus dem Büro des Captains. Da sie ihn in den Crewakten nicht gesehen hatte und sie in der Regel ein gutes Gesichtergedächtnis hatte, musste sie aus dem Kontext annehmen, dass es sich um den geretteten Offizier handelte.
"Mr. Bergmann?" fragte sie und erkannte aus der Reaktion des Mannes, dass sie richtig gelegen hatte. Sie stand auf und reichte ihm die Hand.
"Commander Marquez. Ich habe das Aussenteam auf der Station geleitet. Ich bin froh, dass wir Sie retten konnten. Geht es Ihnen den Umständen entsprechend gut?" fragte sie freundlich.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Patrice« (29. Januar 2009, 01:07)


167

Donnerstag, 29. Januar 2009, 07:39

Unter neuer Führung

Ich machte einen sichtlich überraschten Eindruck als die Offizierin vom Captains Chair aufsprang und meinen Namen nannte. Ich wusste erst nicht was ich sagen sollte, da kam sie plötzlich auf mich zu, reichte mir die Hand und stellte sich mir vor. Ich erwiderte etwas überrascht den Händedruck und setzte ein freundliches Lächeln auf bevor ich antwortete: „Ja, mir geht es bestens. Danke der Nachfrage.“ Ich wusste nicht genau was ich nun unternehmen sollte, bzw was ich sagen sollte. Aber ich blieb bei der Annahme dass der Commadner mit mir sprechen wollte, also sagte ich vorerst nichts mehr und wartete dem Commander Ihre Antwort ab.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bergi« (29. Januar 2009, 07:40)


Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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168

Donnerstag, 29. Januar 2009, 13:04

Unter neuer Führung

"Freut mich." sagte sie und beobachtete den scheinbar verunsicherten Mann kurz.
"Wie ich hörte haben Sie bereits mit meinem Mann gesprochen." sagte sie dann.
"Was wollten Sie dann vom Captain? Ist Ihnen noch etwas eingefallen?" fragte sie interessiert, senkte aber die Stimme, damit die anderen Brückenmitglieder nicht mithören konnten.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

169

Donnerstag, 29. Januar 2009, 20:33

Unter neuer Führung

-- Bereitschaftsraum --

Als der Lieutenant den Raum verlassen hatte gönnte ich mir einen Moment der Ruhe. Ich trank von dem wohltuenden Tee und dachte darüber nach ob ich wirklich versuchen sollte Martinson zu kontaktieren. Ich wußte ja nicht mal wie es ihm ging. Ja, nicht mal ob er wieder aus dem Koma aufgewacht war. Wenn ich es nicht versuchen würde herauszufinden, würde ich es nicht erfahren entschied ich dann für mich. Es war die Sache wert und es bestand eine Chance das er uns sogar in dieser Sache vielleicht helfen konnte. Aber zuerst mußte ich versuchen zu ihm durchzukommen, sofern er ansprechbar war. Aber was sollte ich sagen ? Es war eine lange Zeit, übrigends ich kommandiere jetzt das Schiff und achja.. ich brauche Hilfe dabei unsere Völker vor einem Desaster zu bewahren ? Nunja so ähnlich. Ich seufzte leicht und erhob mich um die Tasse zurückzustellen.

Die nächsten Minuten verbrachte ich dann damit Verbindung nach Vulkan aufzunehmen. Zuerst wurde ich von einer Stelle zur anderen verwiesen. Von offizieller Seite her jedenfalls wurde Martinson gut abgeschirmt. Was ich zumindest herausfinden konnte war das es ihm wohl den Umständen entsprechend gut ging soweit. Allerdings konnte oder wollte mich keiner an ihn direkt weiterverbinden. Selbst mit dem Hinweis das es sehr wichtig wäre und er sicher ein paar Minuten für mich erübrigen würde, wenn man ihn informieren würde.
Schließlich versuchte ich es auf einem anderen Weg und kontaktierte einen Vulkanier den ich sicher seit Jahrzehnten nicht mehr kontaktiert hatte. Ich wußte das er ein Kontaktmann und Sympathisant der Untergrundbewegung auf der vulkanischen Seite war. Wenn Tavesk überrascht war von mir kontaktiert zu werden, war dies nur von einem Beobachter zu bemerken der sich mit vulkanischer Mimik auskannte. Immerhin erkannte er mich wieder. Als er den Grund erfuhr zeigte sich die dezente Überraschung noch deutlicher. Ich erzählte ihm nur was er wissen musste. Das es darum ging unsere Völker vor Schaden zu bewahren und das ich Martinson sprechen mußte um ihn von beunruhigenden Vorgängen zu berichten und um Unterstützung zu bitten. Ich nahm ihm das Versprechen ab keinem sonst ein Wort davon zu erzählen. Das Tavesk zuverlässig darin war Geheimnisse zu bewahren und nur den Leuten die Informationen zu geben für die sie bestimmt waren hatte er schon mehr als einmal bewiesen. So vertraute ich darauf er alles daran setzte diese Bitte zu erfüllen. Er hatte die Dringlichkeit in meinen Worten und die Besorgnis durchaus erkannt und wußte das ich einen trifftigen Grund haben musste.
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age

170

Donnerstag, 29. Januar 2009, 22:04

Unter neuer Führung

Ich kehrte gerade von meiner morgentlichen Medidation zurück und schritt durch die Haupthalle dies Tar´Peh Klosters, in dem ich mich zurück gezogen hatte um auch meine seelischen Wunden heilen zu lassen, als mir auf einem der Bänke ein Mann auffiel, der mir seltsam bekannt vorkam. Es dauerte einen Moment, doch dann erinnerte ich mich: Tavesk war sein Name. Nur wenige Leute wussten zur Zeit, wo ich mich aufhielt, und er war einer von ihnen. Ich hatte nie herausgefunden wie er in Erfahrung gebracht hatte, dass ich hier war, aber er hatte mich bereits einmal besucht. Damals, suchte er meinen Rat wegen einer Romulanisch-Vulkanischen-Angelegenheit. Als ich gemässigten Schrittes zu ihm hinüber schritt, fragte ich mich, was wohl dieses Mal der Grund für seinen seltenen Besuch sein mochte.
"Dup dor a´az Mubster, Tavesk" grüsste ich ihn in traditioneller Weise.
Ruhig, drehte er sich zu mir um, wie vermutet hatte er mein Kommen längst bemerkt. "Dup dor a´az Mubster, Audrey"
Er machte mir Platz auf der Bank, und ich nahm seine Einladung an, mich ebenfalls zu setzen. "Was führt dich heute zu mir?" fragte ich ihn ohne Umschweife.
"Eine alte Bekannte von uns hat mich kontaktiert. Sie wollte mit dir sprechen. Ich habe ihr angeboten eine Nachricht zu überbringen, was ich hiermit tue." lies er mich wissen.
Ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, wer das sein sollte. Wer mochte mich, und ihn zugleich kennen, und wer wusste, dass wir uns kannten? Oder war Letzteres nur eine Vermutung jener Person gewesen? Dann vergrösserte sich der Kreis der Personen natürlich erheblich. Ich wusste von Tavesk, dass er der Wiedervereinigungsbewegung nahe stand, und ich kannte sonst noch die eine oder andere Person, der man das zumindest hätte nachsagen können.
Ohne meine Überlegungen mit ihm zu teilen, erkundigte ich mich: "Und um was ging es?"
Tavesk sah sich in der Halle kurz um; ein ungewöhnliches Verhalten für einen Vulkanier, aber wenn man um seine Verbindungen wusste nicht weiter verwunderlich. Als er sich offenbar sicher war, dass niemand mithören konnte, antwortete er mir: "Offenbar ist die New Age auf etwas interessantes gestossen. Etwas was von grosser Tragweite sein könnte, wie man mir zu verstehen gab. Und offenbar will sich unsere Bekannte deinen Rat einholen."
Meine menschliche Seite musste lächeln - auch wenn Tavesk es als unlogisch abgestritten hatte, er war ein kleiner Geheimniskrämer der die Leute gerne rätseln lies - während meine vulkanische Seite nach aussen hin keinerlei Regung zeigte.
In vulkanischer Manier zog ich eine Augenbraue leicht hoch, bevor ich erwiderte: "Wenn der Commander dich hier her schickt, um mich zu kontaktieren, sollte ich mich wohl besser bei ihr melden."
"Sie ist übrigens inzwischen Captain der Schiffes." lies er mich ohne jegliche Regung in Ton oder Mimik, ganz in vulkanischer Manier, wissen.
"Interessant. Dann sollte ich ihr wohl noch eine Schachtel Pralinen zum Besuch mitbringen."
Jetzt war es Tavesk, der eine Augenbraue hoch zog, und offenbar Mühe hatte den Sinn hinter meinen Worten zu durchschauen; dennoch verzichtete er auf eine entsprechende Frage.
"Gibt es sonnst noch etwas, was ich wissen sollte?" wollte ich von ihm wissen.
"Nein, das war alles."
"In dem Falle danke ich dir für die Benachrichtigung." lies ich ihn wissen. Und während ich mich anschliessend erhob, fragte ich: "Darf ich dir noch einen Tee anbieten?"
"Danke. Aber meine Familie wartet während ich dir diese Nachricht überbrachte." informierte er mich, während er sich ebenfalls erhob.
"Verstehe. Richte ihnen meine besten Wünsche aus."
"Werde ich gerne. Dif-tor heh smusma, Audrey"
"Dif-tor heh smusma, Tavesk"
Nachdem wir uns verabschiedet hatten, wandte der sich zur grossen Eingangstüre des Klosters. Ich blieb stehen, bis er das Kloster verlassen hatte, und beschritt dann weiter meinen Weg zu meinem Quartier.

Dort angekommen, begann ich sogleich einige wenige Dinge ein zu packen, und machte mich anschliessend auf den Weg zum nächsten Raumhafen. Dort würde ich ein geschütztes Subraumterminal benützen können. Ich mochte mich im Moment nicht im aktiven Dienst befinden, aber ich war immer noch Offizier der Sternenflotte und als Captain behielt man gewisse Privilegien auch im inaktiven Dienst.
Zu meinem Erstaunen blieb der Versuch, die New Age zu kontaktieren erfolglos. Ich konnte zwar eine Nachricht absetzen, wurde daraufhin aber darüber informiert, dass sich die New Age seit nun 12h nicht gemeldet hatte und dies obwohl sie einen direkten Befehl von Starfleet Command erhalten hatte, einige dringliche Versorgungsgüter zu transportieren.
Ich verliess das Terminal und besorgte mir erst einmal etwas zu Essen, während ich nachdachte. Eins und eins zusammen zu zählen war nicht weiter schwer. Die New Age hatte zuletzt an Deep Space Nine angedockt und war kurz darauf schon wieder aufgebrochen. Aussergewöhnlich kurz darauf, was auf einen dringenden Auftrag hindeutete. Kurz danach erhält sie den Auftrag Versorgungsgüter zu transportieren, eine Aufgabe die normalerweise Frachtschiffen zufiel. Neireh wollte mich sprechen, und doch war es im Moment nicht möglich sie zu kontaktieren.
Ich musste also selbst zur New Age reisen, so viel war klar. Leider war Deep Space Nine nicht gerade einen Katzensprung von Vulkan entfernt. Über den normalen Weg würde es Wochen dauern dorthin zu gelangen. Ich musste also ein Schiff der Sternenflotte finden, welches mich nach Deep Space Nine brachte.
Also kehrte ich nach dem Essen zum Terminal zurück und liess mir die Schiffe auflisten, welche den Auftrag hatten, nach Deep Space Nine, oder in dessen Nähe, zu fliegen. Glücklicherweise fand sich eines, welches von Andoria aus tatsächlich bis zur Station flog. Auch den Captain des Schiffes kannte ich, hatte ich doch einst die Zhukov in der Werft im Eiltempo wieder auf Vordermann gebracht.
Ein kurzes Gespräch lies ihn einwilligen, einen kleinen Umweg über Vulkan zu fliegen um mich auf zu nehmen. So befand ich mich schon einen Tag später auf der Zhukov, in Richtung Deep Space Nine. Wie ich von dort zur New Age kommen sollte, zumal ich nicht genau wusste wo sie sich befand, war mir noch nicht klar. Aber möglicherweise konnte man mir auf der Station weiter helfen. Erst einmal machte ich es mir im Gästequartier gemütlich welches man mir zugewiesen hatte und genoss das Gefühl nach langer Zeit wieder einmal zwischen den Sternen zu reisen.
[SIZE=5] Die Chance klopft öfter an, als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause.[/SIZE]
[SIZE=0](Zitat von: Will Rogers)[/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Patrice« (29. Januar 2009, 22:34)


171

Freitag, 30. Januar 2009, 21:26

Unter neuer Führung

Der Commander schien sehr neugierig zu sein. Da Commander Marquez ihre Stimme senkte, nahm ich an, dass nicht unbedingt alle Brückenoffiziere etwas von unserer Unterhaltung mitbekommen sollten. Also antwortete ich mit ebenfalls etwas gesenkter Stimme auf dem Commander ihre Frage: „Ja, ich hatte bereits das Vergnügen mit Ihrem Mann zu sprechen, falls Sie damit Commander Patel meinen.“ Immerhin hatte ich den Commander zuvor noch nie gesehen, also konnte ich ja auch nicht wissen dass Commander Patel ihr Mann ist. „Aber ich habe Commander Patel damals alles erzählt was ich wusste“ …ich machte kurz Pause um die Worte wirken zu lassen und fuhr dann etwas scherzhaft fort: „Und hinter einer Abdeckplatte bekommt man eigentlich recht wenig mit.“
Commander Marquez wollte gerade noch etwas sagen, vermutlich was ich vom Captain wollte, da fuhr ich fort: „Mit Captain Neireh habe ich etwas bezüglich meiner Zukunft besprochen.“ Dieser Satz stellte den Commander anscheinend zufrieden. Vermutlich konnte sie ahnen, dass ich mich für den Posten des Counselors bewerbe. Immerhin gab es auf diesem Schiff keinen Counselor, aber einige Crewmitglieder, so war ich mir sicher, konnten einen Berater der ihnen zur Seite steht sicher gut gebrauchen.

Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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172

Freitag, 30. Januar 2009, 23:03

Unter neuer Führung

M nickte. Im Prinzip konnte das nur heißen, dass er an Bord bleiben wollte. Wie ihr Mann ihr erzählt hatte, passierte das an Bord dieses Schiffes relativ häufig.
Und da es ein mittlerweile berühmtes Schiff war, konnte man sich dadurch beruflich sogar aufwerten, wenn man die Chance hatte.
"Sie sind Counsellor, nicht wahr?" fragte sie. Einen Counsellor gab es in der Tat an Bord nicht. Dieser würde es auch sicherlich nicht leicht haben. Einen Klingonen, der sich beraten lassen würde, konnte sie sich nur schlecht vorstellen.
Aus dem Turbolift traten Kahael, Garak und ihr Mann.
Sie lächelte zu Patel und blickte dann nochmal zu Bergmann. "Nun, nochmal Willkommen an Bord, Lieutenant." sagte sie und lächelte ihn kurz an, drehte sich dann aber zu ihrem Mann, was für Bergmann bedeutete, dass er wegtreten durfte.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

173

Freitag, 30. Januar 2009, 23:28

Unter neuer Führung

Commander Marquez hieß mich an Bord willkommen, und drehte sich dann zu Garak, Kahael und ihrem Mann, welche gerade aus dem Turbolift traten. Ich bedankte mich und ging dann Richtung Lift, um ihn nicht zu verpassen. Als ich Mr. Garak, Mr. Kahael und Mr. Patel passierte grüßte ich sie mit einer Geste und ging dann in die Turboliftgondel.

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174

Samstag, 31. Januar 2009, 18:46

Unter neuer Führung

Ich betrat einige Minuten später, als ich meine Nachricht abgesand hatte, wieder die Brücke. Inzwischen waren alle Offiziere anwesend und Bergmann schien sich gerade zu verabschieden. Offenbar hatte er sich noch mit Commander Marquez unterhalten. Ich nickte ihr leicht zu und ließ mich in meinem Sessel nieder.
"Statusbericht? Neue Erkenntnisse?", fragte ich mehr in Richtung Patel und Kahael. Diese berichteten mir von ihren Versuchen auf dem Holodeck. Nebenbei erwähnte Kahael das unsere Kommunikationsanlage wohl einen Defekt besaß. Er würde daran allerdings schon arbeiten. Dann hatte Commander Marquez verstanden worum ich sie gebeten hatte.
"Wie bedauerlich. Nun die Verfolgung der Spuren der Angreifer hat erstmal Priorität. Wenn wir länger warten werden sie entkommen und wir werden sie aufspüren können."


Mehrere Stunden später...

Ich hatte Patel und Kahael die Kalibrierung der Sensoren und das Suchmuster überlassen aufgrund ihrer Untersuchungen und wir hatten tatsächlich sowas wie eine Spur gefunden. Allerdings verhalf uns auch der Zufall. Offenbar hatten die Tzenkethie versucht den Prototyp der Waffe vorher zu testen. Die Auswirkungen auf den Raumbereich und dessen Strahlung hätten man wohl unter normalen Umständen für ein Phänomen der Badlands gehalten und nicht weiter beachtet. Der Anblick der Nebelschleier in verschiedenen Farben und die gelegentlichen Entladungen in den Nebelwolken boten schon ein faszinierendes Bild. Nach ein paar Stunden allerdings wurde man dessen auch müde. Ich dachte gerade daran mich in meinen Raum zurück zu ziehen und mir eine Pause zu gönnen, da meine Schicht eigentlich schon lange beendet war, als mich die Meldung unterbrach das wir die Position erreicht hätten und nach weiteren Spuren scannten.
Wir waren zwar getarnt, allerdings wenn wir aktiv die Umgebung scannten, könnte das jemand der darauf achtet durchaus auffallen das da etwas ist.
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age

Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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175

Samstag, 31. Januar 2009, 19:43

Unter neuer Führung

Wir hatten das abzusuchende Gebiet eingrenzen können und Kahael hatte es geschafft die Leistung unserer Sensoren weiter zu steigern. Allerdings liefen dafür die meisten anderen System nur auf 50%. Die Tarnung hatte dabei etwas zu wenig Energie. Anderseits war auch nicht klar ob sie uns viel genutzt hätte. Eine Entladung die uns von einer der Plasmawolken aus erwischen würde, würde uns enttarnen. Das Licht auf der Brücke war gedimmt und in den rötlichen Schimmer des roten Alarms getaucht.
Wir hatten nun den Bereich erreicht, bei dem wir ein Muster der Subraumwaffe gefunden hatten. Ein deutliches Zeichen, dass die Tzenkethi die Waffe hatten-
und sie funktionierte!
"Etwas zu erkennen auf den Sensoren?", fragte Neireh.
"Eine Menge nur nicht das was wir suchen, Ma´am. Allerdings stören die Auswirkungen der Badlands unsere Sensoren.", kam es von der OPs.
"Wir könnten die Sensoren weiter aufdrehen." schlug Maria Marquez vor.
"Ich kann nur darauf hinweisen, dass wir gegen die Tzenkethi nur eine Chance haben, wenn wir uns unerkannt an sie heranschleichen können. Andernfalls sehe ich schwarz, sollten Sie tatsächlich die Waffe haben." widersprach ich meiner Frau.
"Systeme bisher normal..." meldete Kahael von der technischen Station und blickte in die Runde "... ich empfehle aber vorerst nur eine Steigerung von maximal zehn Prozent! Heben wir das Niveau zu schnell an, könnte sich dies negativ auf unsere Systeme auswirken... insbesondere unserer Tarnvorrichtung." Er schob einige Regler umher, um so einige Ausgleichsmaßnahmen zu treffen, um eine Überlastung der bisher recht stiefmütterlich behandelten Sensoren zu vermeiden.
Ich verzog das Gesicht als meine Anzeigen aufleuchteten.
"Captain, direkt vor uns hat sich eine größere Anomalie entwickelt, die wie aus dem Nichts kam. Es erscheint mir kein typisches Badlands-Phänomen zu sein." meldete ich.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

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Elim Garak

unregistriert

176

Samstag, 31. Januar 2009, 22:23

Unter neuer Führung

Einige Stunden waren wir schon dabei einer nur schwer ausfindig zu machenden Spur zu folgen. Doch die erhöhte Leistung unserer Sensoren verhalf uns Schritt für Schritt den Dieben näher zu kommen. So konnten wir herausfinden, dass die Tzenkethi mindestens einmal die Waffe getestet haben mussten. Und das verriet sie natürlich.
Meine Aufgabe war es uns schnell aber sicher durch die Badlands zu navigieren. Ein schwieriges Unterfangen, denn jeder Zeit konnten sich Nebelfelder entladen und das Schiff treffen. Auch große Partikelanhäufungen versuchte ich zu umfliegen, die zum Teil schädlich für die Schiffshülle sein konnten. Während ich das Schiff lenkte schaute ich auch hin und wieder auf den Bildschirm. Der Anblick war grandios. Kaum eine andere Region des bekannten Universums bot eine solche Vielfalt an Farben und Formen. Doch die Schönheit war tückisch.
Plötzlich tauchte vor unseren Augen eine Anomalie auf, oder vielmehr vor den Augen der Sensoren, denn auf dem Bildschirm war nichts zu erkennen. "Captain, direkt vor uns hat sich eine größere Anomalie entwickelt, die wie aus dem Nichts kam. Es erscheint mir kein typisches Badlands-Phänomen zu sein." meldete Patel. Geradezu reflexartig gab ich eine Kurskorrektur ein ohne den Befehl des Captains abzuwarten. Im letzten Moment konnte ich das Schiff an der Anomalie vorbei leiten, bevor wie unaufhaltsam darauf zu gesteuert wären. Erst im Vorbeiflug zeigte sich das wahre Ausmaß der Anomalie. Jetzt auch auf dem Bildschirm. Es machte den Anschein, als besäße dieses Phänomen nur zwei Dimensionen. Eine Tiefe war nicht zu erkennen. Das erklärte dann auch, warum es zuvor nicht auf dem Bildschirm zu erkennen war und uns so lange Zeit verborgen blieb. Doch wie war es möglich dass ein solches Gebilde überhaupt existierte?
„Gut gemacht Mr. Garak.“ lautete es vom Captain, als auch der das Phänomen in seiner ganzen Größe erkannte. Sie war sicherlich genau so froh wie ich, dass ich nicht erst ihren Befehl abgewartet hatte. „Mr. Patel, bei den Elementen was war das?“ erkundigte sich der Captain, während ich schon wieder damit beschäftigt war, allem auszuweichen was uns den Weg versperrte. Jetzt noch aufmerksamer als zuvor.

Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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177

Samstag, 31. Januar 2009, 22:50

Unter neuer Führung

Ich sah überrascht auf meine Anzeigen, während Garak gerade noch rechtzeitig der Anomalie auswich, die erheblich größer war, als man auf den ersten Blick auf den Sensoren gesehen hatte.
M stand auf, um sich das zweidimensionale Gebilde vor uns auf dem Hauptbildschirm anzusehen.
„Mr. Patel, bei den Elementen was war das?“ erkundigte sich der Captain.
Ich tippte auf meiner Konsole und sandte die Daten zwischen der OPS und mir hin und her. "Gute Frage, Ma`am." begann ich. Ich beendete die Untersuchung und schickte die Sensorenwerte an die Wissenschaftsabteilung zur weiteren Untersuchung.
"Ich halte es für wahrscheinlich, dass diese Anomalie durch das Abfeuern einer Subraumwaffe ausgelöst wurde. Die in Frage kommende Waffe hierfür soll zwar normalerweise nur geringe Schäden im Sub- und Normalraum auslösen. Möglicherweise wurde diese spezielle Waffe jedoch entweder nicht korrekt genutzt, oder eine "normale" Badlands-Anomalie ist mit dem Schuß in Berührung gekommen. Ich habe zur weiteren Analyse die Daten an die Wissenschaftsabteilung gesendet." erklärte ich.
Ich vermied darauf hin zu weisen, dass es die Waffe aus dem Labor der Forschungsstation war, um hellhörige Ohren auf der Brücke nicht zu sehr zu strapazieren, die in unser Wissen noch nicht eingeweiht waren.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

Kahael

Alkoholvernichter, Paragraphenreiter und Blitzmerker

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178

Sonntag, 1. Februar 2009, 14:10

Unter neuer Führung

Auch Kahael betrachtete die neusten Sensorbilder mit Interesse, in der Hoffnung eine Spur zu finden oder zumindest einen nützlichen Hinweis. Mit verschiedensten Filtern bearbeitete er die Aufnahmen und wertete Daten nach und nach aus. Er war zwar kein Experte wie die Wissenschaftler einige Decks tiefer, aber im Gegensatz zu ihnen, hatte er detaillierte Informationen über die verschwundene Waffe. "Ich glaube, ich hab da etwas...", sagte er in einem leisen, etwas unsicheren Ton. Ohne weitere Befehle abzuwarten, verschob sich das aktuelle Bild auf dem Hauptschirm nach Rechts und machte somit Platz für eine in bunten Farben getauchte Kopie. "Ich war so frei und habe versuchte einige Partikel zu isolieren die zu denjenigen Passen, die in der von uns geborgenen Reaktionskammer gefunden wurden. Einige Partikel dort draußen weisen eine ähnliche Signatur auf... das sind übrigens die grünen Punkte... wenn man etwas genauer hinsieht, erkennt man eine Art von Spur die von der Anomalie wegweist. Das kann natürliche Ursachen haben oder ... naja, sagt einem der Begriff Schmauchspur etwas?" Wirklich sicher war sich Kahael nicht mit dem was er da gefunden hatte. Die Waffe basierte auf Anomalien aus den Badlands, zumindest die Theorie, dass sich identische Partikel finden ließen, war deshalb nicht ungewöhnlich, aber erwähnenswert war es zumindest.
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
Captain Max "Dampfkessel" Voss - Captain des Schulschiffes Pioneer

in dubio pro raute

Falls Sie in einem Land leben, in dem das Fischen ohne Angelschein bestraft wird,
jedoch nicht der illegale Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass,
dann haben Sie das Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
Milos Zeman, tschechischer Ministerpräsident

179

Sonntag, 1. Februar 2009, 18:50

Unter neuer Führung

Mit einer Mischung aus Faszination und dem Gefühl nochmal entkommen zu sein musterte ich dieses Phänomen das sich vor uns aufgetan hatte. Beinahe wären wir da hineingeraten wenn Garak nicht so schnell reagiert hätte. Ich nahm mir vor ihm dafür das nächste mal im Casino einen Kanar zu spendieren.

"Spuren die davon wegführen?", wollte ich mich vergewissern und betrachtete das Bild das Kahael nun auf den Hauptschirm gelegt hatte. "Es ist vielleicht eine Spur. Deckt sie sich vielleicht auch mit eventuellen Emissionen wie sie von nicht einwandfrei arbeitenden Tarnvorrichtungen herrühren könnten? Die Tzenkethi haben noch nicht die Erfahrungen in diesem Gebiet. Vielleicht mussten sie die Tarnung auch aus Energieproblemen deaktivieren und verstecken sich zwischen den Nebeln irgendwo."

"Woher wollen Sie wissen, dass sie damit rechnen verfolgt zu werden und sich verstecken würden?", fragte Patel.

"Wenn ich eine Forschungsstation überfallen hätte, einen Prototypen entwendet und meine Tarnung mich nicht für den kompletten Rückflug decken könnte, dann würde ich mich hier verstecken. Energie auftanken und die Gelegenheit nutzen das Ding zu testen bevor ich es meinen Vorgesetzten bringe.", erwiderte ich ihm.
Mir war auch bewußt, dass unsere Tarnung ebensogut auffliegen könnte falls wir von einer der Entladungen aus den Plasmawolken getroffen werden würden. Es war eine Art Versteckspiel. Es war nur nicht ganz klar wer hier Jäger und Gejagter war. Denn das konnte sich schnell ändern und ich wollte der Jäger sein.

"Folgen wir der Spur die wir gefunden haben. Aber schön vorsichtig."
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age

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Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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180

Sonntag, 1. Februar 2009, 19:30

Unter neuer Führung

Ich nickte und überprüfte die Sensoren nach den Anforderungen von Neireh. Wären wir nicht auf einer dringenden Mission hätte ich mir die Anomalie gerne weiter angesehen. Die schien nicht uninteressant. Vielleicht konnten wir ja noch einmal zurückkehren.
"Es scheint, dass unsere Sensoren durch die Anomalie erheblich gestört wurden. Ich bekomme jetzt ein deutlicheres Sensorenbild. Rekalibriere..." sagte der Mann von der OPS und blickte dann zu mir.
"Die Schmauchspur verliert sich nach 2 Mio. Kilometern leider." stellte ich zunächst fest.
"Kannst du eine nicht funktionierende Tarnung ausmachen?" fragte M dann.
"Ich werde den Kursverlauf der Schmauchspur künstlich verlängern und prognostizieren. Dafür muss ich zunächst die Abbaurate der Schmauchspur erfassen." erklärte ich und gab diese Berechnung an die Wissenschaftsabteilung ab, die mir in kürzester Zeit brauchbare Daten zurück gab.
"Ich habe jetzt ein Gebiet ausgemacht, indem ich die Tzenkethi vermute, Captain." erklärte ich dann zufrieden. "Das Gebiet befindet sich in der Tat in der Nähe eines Nebels der Klasse J. Diese Klasse ist in der Tat geeignet seine Energie wiederaufzuladen." erklärte ich und gab die Koordinaten an Garaks Konsole weiter.
Ich räusperte mich.
"Captain ich habe mir überlegt, welches Manöver wir am besten unternehmen, wenn wir die Tzenkethi erreichen. Ich schlage das Sisko-Delta Manöver vor. Unser Problem ist, dass ein einziger Schuß der Tzenkethi uns zerstören könnte. Wie Garak berichtet hat, sind alle Offensivwaffen der Tzenkethi nach vorne ausgerichtet. Daher schlage ich vor, wir gehen direkt hinter den Tzenkethi unter Warp und feuern auf die hinteren Schildemitter. Hierfür dürfte ein Schuss ausreichen. Anschließend deaktivieren wir die Schilde und beamen ein Außenteam an Bord, welches die Waffe birgt. Die New Age geht sofort nach dem Beamen wieder auf Warp und bringt sich in Sicherheit. Ich habe berechnet, dass dieses Manöver circa 15 Sekunden dauern würde und den Tzenkethi somit nur wenig Zeit sich zu wehren gibt. Das Aussenteam muss in diesem Fall dann sicherstellen, dass wir gefahrlos wieder zurückreisen können, um das Aussenteam abzuholen." erklärte ich. "Die Nachteile des Plans sind dass der Warpantrieb stark beansprucht wird und eine hohe Abstimmung zwischen mir und Mr. Garak notwendig wäre. Ich könnte daher in diesem Fall nicht am Ausseneinsatz teilnehmen, da ich für das Manöver auf der Brücke gebraucht werde."
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Patrice« (2. Februar 2009, 14:04)


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